Merry Christmas

Liebe Freunde,

ein aufregendes und wundervolles Jahr geht bald zu Ende. Persönlich bin ich voller Dankbarkeit für jeden einzelnen Moment. Wir durften in unserer Familie zwei weitere gesunde und wunderbare kleine Füße begrüßen. Die Zeit war aufregend, teilweise angespannt und voller Sorge, aber auch voll wundervoller Stories. Schneller als erwartet konnte ich zurück ins Unternehmen kehren und viele neue, aber auch schon bekannte Gesichter wieder begrüßen. Auch unser Team hat sich vergrößert und Anfang kommenden Jahres darf ich Euch jeden Einzelnen einmal vorstellen. Unsere ersten Produkte sind fertig und auch diese dürfen wir Euch in Kürze zeigen. Ohne Euch wäre all dies nicht möglich gewesen. Meiner Vision konnte ich dieses Jahr um einige Schritte näherkommen.

An dieser Stelle: Vielen Dank für Eure Begleitung, Eure Unterstützung und für alle wundervollen Stories, welche wir mit Euch erleben durften.

Uns erreichte hier vor wenigen Tagen eine wunderschöne Geschichte, welche ich nicht passender hätte wählen können und ich erlaube mir diese auf diesem Wege zu teilen. Der Verfasser ist leider unbekannt.

Die Geschichte vom Baumwollfaden

Es war einmal ein kleiner Baumwollfaden, der hatte Angst, dass es nicht ausreicht, so, wie er war: „Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach“, sagte er sich, „und für einen Pullover zu kurz. An andere anzuknüpfen, habe ich viel zu viele Hemmungen. Für eine Stickerei eigne ich mich auch nicht, dazu bin ich zu blass und farblos.

Ja, wenn ich aus Lurex wäre, dann könnte ich eine Stola verzieren oder ein Kleid.

Aber so?! Es reicht nicht! Was kann ich schon? Niemand braucht mich. Niemand mag mich – und ich mich selbst am wenigsten.“ So sprach der kleine Baumwollfaden, legte traurige Musik auf und fühlte sich ganz niedergeschlagen in seinem Selbstmitleid.

Es klopfte ein Klümpchen Wachs an seine Tür und sagte: „Lass dich doch nicht so hängen, du Baumwollfaden. Ich hab da so eine Idee: Wir beide tun uns zusammen. Für eine Osterkerze bist du zwar als Docht zu kurz und ich hab dafür nicht genug Wachs, aber für ein Teelicht reicht es allemal. Es ist doch viel besser, ein kleines Licht anzuzünden, als immer nur über die Dunkelheit zu jammern!“ Da war der kleine Baumwollfaden ganz glücklich, tat sich mit dem Klümpchen Wachs zusammen und sagte: „Nun hat mein Dasein doch einen Sinn.“

Und wer weiß, vielleicht gibt es in der Welt noch mehr kurze Baumwollfäden und kleine Wachsklümpchen, die sich zusammentun könnten, um der Welt zu leuchten?!

Dieses Jahr hat mir gelehrt: Zusammen ist alles möglich, also ganz sicher auch die Welt zum leuchten zu bringen 😉

Nun wünsche ich Euch wundervolle Weihnachten mit friedlichen Feiertagen und ein erfolgreiches, neues Jahr voll fantastischer Stories!

Liebe Grüße

Myriam

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