Kreatives Chaos – Kennst Du das?

 

Unsere Hochzeit haben wir mit aller Orga und allen „Nachwehen“ gut überstanden. Wie sehr allerdings mein privater Trouble doch auch den Geschäftsalltag, trotz aller Strukturen und aller Geradlinigkeit beeinflusst, überrascht mich immer wieder. Und ich bin mir inzwischen absolut sicher, man kann die Bereiche: Geschäft, Familie, Freizeit nicht trennen. Ist in einem Bereich Trouble, greift dieser auf alle Bereiche über. Eine strickte Trennung erscheint mir zwischenzeitlich als völlig unmöglich.

Was hat sich in meinem Unternehmen getan? Was waren die letzten Schritte Richtung Vision?

Unsere Auszubildende hat inzwischen ihre Prüfung erfolgreich bestanden. Aufgrund verschiedener Schwerpunktinteressen haben wir uns zusammen entschieden, getrennte Weg zu gehen. Storytelling ist eine ganz andere Basis für Fotos. Man muss seinen Blick viel umfassender schulen, nicht allen Fotografen liegt dies. Meine Vision, ein familienfreundliches Unternehmen aufzubauen, in dem sich Arbeiten wie Urlaub machen anfühlt, hat als Basis, für mich und auch alle Mitarbeiter, die Liebe zum Tun und zu unseren Kunden. Viele Fotografen lieben es jedoch, sich auf einzelne Inszenierungen zu konzentrieren – für das eine perfekte Bild. Unsere Basis sind jedoch Stories, erzählt in vielen Bildern. Ich habe in den letzten Monaten gelernt, dass diese Anforderung schon sehr speziell ist. Ein wichtiges Thema für die nächsten Wochen wird sicher das Thema Personalsuche, mit ganz neuer Basis. Denn wo finde ich nun die Menschen mit dem tiefen Anspruch, Glücklich zu sein in ALLEN Bereichen? Wo finde ich Fotografen, die wie auch ich Stories lieben und diese nicht nur sehen, sondern auch noch voller Freude gerne suchen? Trotz meiner persönlichen Personalervergangenheit stelle ich mir die Frage: Woran erkenne ich, dass meine Bewerber tatsächlich aus alten Mustern aussteigen möchten und auch bereit sind, an einer großen Vision mitzuarbeiten? Über dieses Thema und meine Erkenntnisse werde ich sicher in den nächsten Wochen noch mehr schreiben.

Die vergangenen Wochen waren geprägt vom „kreativen Chaos“. Es fällt schwer mich hier zu outen. Und doch ist es wahr. Unsere persönliche Hochzeit und mein krankheitsbedingter Ausfall im Vorfeld, führte zu massiven Veränderungen im Alltag. Über Wochen hinweg, war meine tägliche Aufgabe, zu Priorisieren. Was ist wichtig? Was muss als erstes erledigt werden? Wie schaffe ich trotzdem meine Pausen einzuhalten und meine Kräfte auf Level zu halten?

Tägliches Umorganisieren und neu sortieren war die Folge. Das Ausbildungsende und in Folge ein aktuell unbesetzter Arbeitsplatz verbesserten die Lage nicht. Zudem hat unser Büroengel eine gebrochene Elle… Da kam doch glatt die Frage in mir auf: Was soll mir das nun genau sagen?

Inzwischen bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass es vermutlich eine Prüfung ist, ob ich mein neu erlerntes Wissen zum Thema Kräftelevel (vergleiche Blogartikel: VERHALTENSMUSTER UND DIE STIMME DES KÖRPERS) tatsächlich anwende und mich nicht wieder an meinem Kräfterucksack bediene. Und schaffe ich es? Nun ja, es wird besser. Aber Gewohnheiten zu ändern… Ein anderes Thema, über das ich gerne einmal ausführlich berichte. Ich habe gelernt, in kleinen Schritten zu denken. Und ja! Kleine Schritte schaffe ich. Ein Tag in der Woche ist komplett frei. Denn auch der Kopf muss sich erholen, um wieder kreative Höchstleistungen zu bringen.

Heute Morgen war meine erste Aufgabe, Pläne zu erstellen. Ein fester Wochenplan für die verschiedenen Aufgaben, ein Kontrollplan, um mich zu überprüfen, damit ich gegebenenfalls nachjustieren kann. Und auch der Marketingplan nimmt mehr und mehr Formen an. Unsere Wegschilder habe ich der MarketingagenturEselsohr übergeben, so wird unsere Geschichte bald auch auf dem Weg zu uns sichtbar werden.

Meine Erkenntnis der letzten Wochen? Kreatives Chaos muss nicht negativ sein. In Umbruchszeiten benötige ich einfach immer wieder Zeit, mich neu zu sortieren und zu strukturieren. Um täglich auf dem Weg zu bleiben, hilft mir das visualisieren meiner Vision! Ich sehe mein Team täglich strahlend vor meinem inneren Auge und ich bin mir sicher: Jeden Tag wird meine Vision ein Stück mehr Realität.

Eure

Myriam

PS: DU hast Lust auch ein Holidayworker zu werden? DU denkst auch Beruf, Familie und Freizeit müssen zu einem großen Ganzen zusammenwachsen? DU hast Spezialkenntnisse in einem ganz bestimmten Bereich? Dann freue ich mich auf DEINE außergewöhnliche Kontaktaufnahme. Zeig uns DEINE persönliche und besondere Vision und vor allem beantworte die Frage: Warum DU Holiday-worker werden willst.

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